Offene Probe am 1. Juni

Im Rahmen der „Woche der offenen Chor-Proben“ gibt es auch beim Mozartchor Salzburg die Möglichkeit, ohne vorherige Anmeldung an einer Probe teilzunehmen, und zwar am Donnerstag, 1. Juni um 19.45 Uhr im Pfarrsaal St. Paul, Eduard-Herget-Straße 5, 5020 Salzburg. Wir freuen uns auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

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Der Mozartchor bei der Langen Nacht der Chöre

Am 24. Mai findet auf 18 Schauplätzen in der Salzburger Altstadt die Lange Nacht der Chöre 2017 statt. Auch der Mozartchor Salzburg ist dabei:

20.30 Uhr im Carabinierisaal der Alten Residenz

                                                                                      fotodesign-strobl.at

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Projekte des Mozartchores im ersten Halbjahr 2017

Lange Nacht der Chöre in Salzburg
Mittwoch, 24. Mai 2017, 19.30–22.00 Uhr

Konzert in Bad Reichenhall
Donnerstag, 15. Juni 2017, 19.30 Uhr
Konzertrotunde Bad Reichenhall

Carl Maria von Weber: Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 1 in f-moll, op. 73
Seraphin Maurice Lutz, Klarinette
Gabriel Fauré: Requiem für Soli, Chor und Orchester op. 48
Mozartchor Salzburg, St. Andreas-Chor Berchtesgaden
Bad Reichenhaller Philharmoniker
Elke Michel-Blagrave, Orgel
Justyna Ilnicka, Sopran
Mantas Garcevicius, Bariton
Leitung: Stefan Mohr

Every Time I Feel the Spirit
Samstag, 24. Juni 2017, 19.00 Uhr
Stiftskirche Berchtesgaden
Sonntag, 25. Juni 2017, 19.00 Uhr
St. Antonius, Salzburg Itzling

Chorkonzert mit Werken für Chor und Klavier
von Bob Chilcott, Morten Lauridsen, Steve Dobrogosz, Eriks Esenvalds, Erik Whitacre u.a.
Mozartchor Salzburg
Leitung: Stefan Mohr

Mitsänger (vor allem Tenöre und Bässe) gesucht!
Interessenten sind herzlich eingeladen, sich unter
mozartchor.salzburg@gmx.at
für eine unverbindliche Teilnahme an einer Schnupperprobe oder ein Vorsingen zum nächsten Projektbeginn anzumelden.

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Bejubeltes Konzert – Requiem von Gabriel Fauré

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Foto: fotodesign-strobl.at

Mit verinnerlichtem Ausdruck

Die Pfarrkirche Itzling ist ein schöner, auch akustisch tauglicher Rahmen für die Konzerte des Mozartchors Salzburg. Unter der Leitung von Stefan Mohr ist die Lust auf weniger Bekanntes gestiegen. Mit Gabriel Faurés meditativem Requiem glückte ein stimmungsvoller Abend.

Von Gottfried Franz Kasparek

Stefan Mohr, der auch Stiftskapellmeister in Berchtesgaden ist, hat diesmal seinen St. Andreas-Chor mitgebracht. Dazu kommen noch einige Gäste aus Japan vom Chorus Lux Spei Osaka. Ein internationales Chorprojekt also, das blendend funktioniert, denn Mohr ist ein perfekter Kirchenmusiker und ein animierender, sachdienlicher Dirigent dazu. Die Chöre verschmelzen zu einem Chor, der erfreulich klangschön, rein intonierend und mit merkbarer Freude die lyrischen Episteln des französischen Romantikers interpretiert.

Das Stück erklingt mehr oder weniger in seiner Urgestalt, mit klein besetztem Orchester, welches von Bratschen, Celli und einem Kontrabass dominiert wird. Die wenigen Bläser stammen aus der zweiten, orchestral vergrößerten Fassung, fügen sich aber gut dazu. Eine Harfe gibt es auch, die Orgel und eine einsame Violine, deren überirdisches Solo von Rudi Hollinetz wundersam innig gespielt wird. Im Orchester – eher ist es ein Kammerensemble – dominieren Mitglieder und Gäste des Mozarteumorchesters, die eine perfekte Grundlage für die Vokalgruppen bilden.

Da dieses ohne Apokalypse auskommende, poesievolle, anrührend schlichte Requiem nur eine gute halbe Stunde dauert, gibt es vorher noch viel Unbekannteres aus Faurés geistlichem Oeuvre zu hören. Wie später auch in der Totenmesse erfreuen die glasklar singende Sopranistin Justyna Ilnicka und der warm timbrierte Bariton von Mantas Garcevicius, die profunde Organistin Elke Michel-Blagrave und Doris Müller an der meist balsamisch klingenden Harfe.

Wer kennt schon das machtvolle „Tu es Petrus“ für Chor, Orgel und Baritonsolo? Ansonsten bevorzugte Fauré intime Klangfarben und leise Atmosphäre, die sich mitunter zu bezwingend feiner Melodik verdichtet. Manchmal steht sein Lehrer Saint-Saëns Pate, manchmal befindet sich sein prominentester Schüler, Claude Debussy, mit exquisiten Klanggespinsten gleichsam auf der Türschwelle. All diese kleinen Kantaten sind herzbewegende Musik, sei es das verinnerlichte Ave Verum für Sopran, Bariton und Orgel oder das größer besetzte, doch nie auftrumpfende Tantum ergo. Herzlicher Applaus belohnte die Ausführenden. Spirituell gestärkt trat man in die föhnige, spätherbstliche Nacht.

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Gabriel Fauré, Requiem – Konzert am 20. November 2016

Das selten gespielte Requiem von Gabriel Fauré ist am Sonntag, 20. November um 19 Uhr in der Kirche  St. Antonius / Salzburg-Itzling zu hören und am Samstag, 19. November in der Stiftskirche in Berchtesgaden.

Fauré Requiem 20.November

Mitwirkende:
Mozartchor Salzburg, St. Andreas Chor Berchtesgaden, Mitglieder des Chores Lux Spei Osaka
Mitglieder des Mozarteumorchesters Salzburg
Justyna Ilnicka, Sopran; Mantas Garcevicius, Bariton; Elke Michel-Blagrave, Orgel

Leitung:
Stefan Mohr

Tickets:
18 Euro (10 Euro ermäßigt) bei der Salzburger Kulturvereinigung, Waagplatz 1a, 5020 Salzburg, Tel.: 0662 845346, www.kulturvereinigung.com
oder direkt bei Mitgliedern des Chores!

Zweiter Konzert-Termin:
In gleicher Besetzung wird Faurés Requiem am Samstag, 19. November um 17 Uhr in der Stiftskirche Berchtesgaden aufgeführt. Tickets: 18 Euro (16 Euro im VVK, 10 Euro ermäßigt): Pfarrbüro Berchtesgaden, Tel.: +49 8652 94680, www.stiftsland.de.

 

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