Neujahrskonzert im Großen Festspielhaus Salzburg

Foto: Shutterstock Tatiana Popova

Wiener Walzer und Opern-Chöre

Johann Strauß Sohn Rosen aus dem Süden – Walzer, op. 388
Johann Strauß Sohn Tik-Tak – Polka schnell, op. 365
Johann Strauß Sohn An der schönen blauen Donau – Walzer, op. 314
Eduard Strauß Carmen-Quadrille, op. 134
Camille Saint-Saens Introduction et rondo capriccioso, op. 28
Richard Wagner Ouvertüren zu den Opern „Die Meistersinger von Nürnberg“ und „Rienzi

Giuseppe Verdi Gefangenenchor aus der Oper „Nabuco“
Giuseppe Verdi Brindisi aus der Oper „La Traviata“
Giuseppe Verdi Triumphmarsch aus der Oper „Aida“

Zagreb Philharmonic Orchestra
Mozartchor Salzburg (Stefan Mohr)
St.-Andreas-Chor Berchtesgaden (Stefan Mohr)
Chor InnVokal (Eva Leitner)
Girls Choir „Zvjezdice“
Christine Maria Höller Violine
David Danzmayr Dirigent

David Danzmayr, Foto: danzmayr.eu

Tickets
Salzburger Kulturvereinigung
Kartenbüro, Traklhaus
Waagplatz 1a, 5020 Salzburg
Tel.: +43 662 845346
info@kulturvereinigung.com

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Singen vor dem Dom

Der Mozartchor (ergänzt von „DreiklangXang“, einem Frauen-Dreigesang, der aus drei Sängerinnen des Mozartchores besteht) nimmt heuer an der Veranstaltung „Singen vor dem Dom 2017 am Christkindlmarkt“ teil:
http://www.christkindlmarkt.co.at/events/

Samstag, 25.11.2017 um 15.00 Uhr, Domplatz 1, 5020 Salzburg

Salzburger Christkindlmarkt, Foto: www.christkindlmarkt.co.at

 

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Sänger gesucht

Wir sind auf der Suche nach stimmsicheren Projektsängern, vor allem Tenöre und Bässe, für das Neujahrskonzert am 1. Jänner 2018 um 11 Uhr im Großen Festspielhaus Salzburg.
Zur Aufführung kommen vier Opernchöre:

  1. Verdi, Gefangenenchor aus Nabucco
  2. Verdi, Brindisi aus La Traviata
  3. Verdi, Triumphmarsch aus Aida
  4. Offenbach, Barcarole (Frauenchor) aus Hoffmanns Erzählungen

Die Proben hierfür sind jeweils donnerstags um 19.45 Uhr im Pfarrsaal St. Paul, Eduard-Herget-Str. 4, 5020 Salzburg.

Bei Interesse bitte melden bei Stefan Mohr: mohr.stef@yahoo.de

http://www.kulturvereinigung.com/de/silvester-neujahr/neujahrskonzert-11-uhrnew-years-concert-11am-494/

 

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Sonntagsmatinee am 22. Oktober

SONNTAGSMATINEE

So, 22. Oktober 2017, 11.00 Uhr
Großer Saal der Stiftung Mozarteum

LUDWIG VAN BEETHOVEN Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
FRANZ ZEILNER Aus der Ferne (Mörike)
RICHARD STRAUSS Vier letzte Lieder

Orchester der Salzburger Kulturvereinigung
Damen des Mozartchores (Stefan Mohr)
Virgil Hartinger, Tenor
Gerhild Zeilner, Sopran
Gianfranco Sannicandro, Klavier
Helmut Zeilner, Dirigent

INFOS & TICKETS
Kartenbüro Trakl-Haus
+43 (0)662 845346
tickets@kulturvereinigung.com
www.kulturvereinigung.com

Gerhild Zeilner, Helmut Zeilner und Gianfranco Sannicandro,
Foto: Moser Albert

Gottfried Franz Kasparek zu „Aus der Ferne“ von Franz Zeilner

„Ich will mich ganz der Musik widmen, […] , die Musiktheorie studieren. Denk Dir mich als Hagestolz, einen Krug Wein neben dem Klavier, bis in die Nacht hinein spielen und Seelenstimmungen abschildern, für die Worte nie einen Ausdruck bedeuten können – wird das Können so weit kommen als die Absicht weist, oder wird es unterwegs schwach und arm ins bürgerliche Gewimmel untertauchen […]?“ So schrieb der Wiener Arzt Franz Zeilner im Mai 1928 einem Freund. Helmut Zeilner, sein Enkel, ist heute im Besitz seiner erhaltenen Werke. Es gibt rund 70 Lieder, sechs Streichquartette, zwei Klaviertrios, zwei Violin- und Cellosonaten, Klavierstücke und ein einziges erhaltenes größer besetztes Werk, „Aus der Ferne“ nach Mörike, wohl 1936 in Salzburg, wohin er berufliche Verbindungen hatte, uraufgeführt. Zeilner, der in Rappottenstein im Waldviertel geborene Sohn eines Dorfarztes, hatte mit seinen Stücken in seinem Leben mitunter schöne Erfolge in halbprivaten Musikkreisen. In den letzten Kriegstagen im April 1945 geriet der vierfache Familienvater in Stammersdorf zwischen die Fronten und wurde von einer Kugel aus einem russischen Maschinengewehr getötet.

„Mein Großvater begann im spätromantischen Stil“, so der Enkel, „dann gab es eine Phase der freien Tonalität in seinem Schaffen, wohl inspiriert von der Schönberg-Schule, ehe er zu einer eigenen, wiederum romantisch geprägten Tonalität zurückkehrte.“ Berührende Briefe erzählen von einer suchenden Künstlerseele: „Der Frauenchor, zu dem mir Deine Frau einmal den Text brachte, ist fertig; vielleicht hat er Schönheiten, doch hat bei ihm der Kampf mit der Materie zu vielfach konventionellen Lösungen geführt“, so schrieb Franz Zeilner 1935. „Und ich kann´s nicht ändern! Ich müsste denn etwas ganz Neues beginnen.“ Helmut Zeilner hat nach dem mit Bleistift geschriebenen Chorstück eine Partitur und Stimmen drucken lassen. Ist dies „fortschrittliche“ Musik? Lassen wir den Komponisten antworten: „[…] fort ist eigentlich etwas anderes als ‚vor’ – hier hat uns die Sprache einen Streich gespielt, der den Gedankenfehler des ‚Fortschrittes’ fein ironisiert“.

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Mozart-Freuden in Itzling

In der Pfarrkirche Itzling ist der Mozartchor Salzburg schon Stammgast. Trotz mancher Halleffekte bietet der Raum eine würdevolle Atmosphäre für ein schönes Programm mit Salzburger Mozart-Heiligtümern. So geschah es wieder am Sonntag, 24. September am Abend.

Von Gottfried Franz Kasparek

Der Chorleiter und Berchtesgadener Stiftskapellmeister Stefan Mohr hat gleich drei Chöre in seine Obhut genommen. Neben dem hoch ambitionierten Mozartchor auch den dazu sehr gut passenden St. Andreas-Chor Berchtesgaden, eine Singgemeinschaft mit großer Tradition, und famose Gäste aus Japan, den jungen Chorus Lux Spei aus Osaka, einstudiert von Takashi Nakamura. Letzterer hatte in Berchtesgaden am Samstag auch dirigiert. Dazu kamen das klangschön aufspielende „Da Ponte Consort Salzburg“ und eine Riege sehr guter Solostimmen.

Gleich vorweg: Stefan Mohr und wohl auch sein japanischer Kollege halten nichts von jener Tempobolzerei, welche das Requiem W. A. Mozarts in letzter Zeit bei mitunter prominenten Besetzungen zu einer ziemlich dramatisch aufgeplusterten Angelegenheit hat werden lassen. Zwar gerät auch ihm das Dies irae zu einer Apokalypse im hurtigen Klangrausch, aber seine sorgfältige Interpretation zeichnet sich insgesamt durch kluge Tempo-Dramaturgie aus. Der Meditation wird Raum und Zeit gelassen, ohne zu schleppen. Mozarts Schwanengesang ist ja weder eine düstere Trauermusik noch eine Ansammlung von Geschwindmärschen, sondern eine gelassene, oft nahezu fröhliche Studie über die letzten Dinge. Die kompaniestarke Fusion der drei Chöre funktionierte eindrucksvoll, zwar mitunter hart an den Grenzen der akustischen Möglichkeiten in der Kirche, aber sauber in der Intonation und machtvoll in der Masse.

Das „Exsultate Jubilate“, das vorher erklang, hat man schon akzentuierter gehört, doch auch dies war eine in sich stimmige, kammermusikalisch transparente Lesart. Die Sopranistin Yachiko Nomura bot eine sehr ansprechende Leistung mit warm timbriertem Sopran, feinen Koloraturen und klarer Höhe. Zu ihr kamen im Requiem die balsamisch singende Altistin Martina Gmeinder, der helle Tenor Tomo Matsubara und der sonore Bass Alexander Voronov. Dieses west-östliche Ensemble wirkte homogener als so manche Zusammenstellung von vier Gesangsstars. Fazit: Itzling ist immer eine kirchenmusikalische Reise wert.

Aufführung des Requiems von W.A. Mozart in der Kirche St.Antonius/Salzburg Itzling, 24.9.2017, Foto: Privat

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